Jetzt Folge 4 anhören!

Seit 1.700 Jahren leben Juden nachweislich auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Das Jubiläum wird dieses Jahr in ganz Deutschland gefeiert, RADIO AUGSBURG hat deshalb auch eine Reihe zu diesem Thema gestartet. Immer am Montagabend um 18 Uhr gibt es eine neue Ausgabe von “Mitten unter uns – Jüdisches Leben in Augsburg”.

Leider ist in diesen Corona-Zeiten nicht so viel Austausch und Begegnung möglich, wie wir uns das für unsere Reihe gewünscht hätten, wir versuchen dennoch, Ihnen einen Einblick in jüdisches Leben zu geben, in die Kultur, das Denken, die Religion und die Geschichte von Juden hier bei uns in Augsburg und der Region.

In Folge 1 erfahren wir von Barbara Staudinger zum Beispiel, woher eigentlich diese Judenfeindlichkeit von jeher rührt, wie sich das Judentum in Deutschland entwickelt und dass sich der Umgang von nichtjüdischen Deutschen mit Juden zwischen Neugier und Vorurteil bewegt, schon allein weil die allerwenigsten Nicht-Juden Juden kennen. Außerdem bekommen wir einen Einblick in das Jüdische Museum Augsburg Schwaben.

 

In Folge 2 erzählt uns Peter Fassl, der seit Langem die jüdische Geschichte und Kultur in unserer Region erforscht, wie es Juden vor Jahrhunderten erging und wie sich dann in Augsburg alles während der NS-Zeit entwickelt hat. Außerdem gibt uns der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Alexander  Mazo, schon mal einen kleinen Einblick in das heutige Gemeindeleben in Augsburg.

 

In Folge 3 sprechen Josef Strzegowksi von der israelitischen Kultusgemeinde und Pfarrer Helmut Haug von der Augsburger Moritzkirche über Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Judentum und Christentum und über das Miteinander in Augsburg. Beide sitzen am Augsburger Runden Tisch der Religionen.

 

In Folge 4 tauchen wir ein in die Kulinarik! In der jüdischen Religion gibt es nämlich bestimmte Essensregeln. Gegessen wird nur, was koscher ist und zudem auch koscher zubereitet wurde. Außerdem kochen wir Zimmes, ein jüdisches Gericht, nach und hören vom koscheren Kochen in der jüdischen Gemeinde.

11. Mai 2021