Lockdown bis 7. März verlängert, Geschäfte öffnen bei Inzidenz unter 35

Beim Bund- und Länder-Gipfel an diesem Mittwoch haben sich die Ministerpräsidenten für eine Verlängerung des Lockdowns ausgesprochen. Demnach soll der Lockdown noch bis zum 7. März andauern. Das heißt: Die Kontaktbeschränkungen gelten weiter, Geschäfte, Gastronomie und Kultureinrichtungen bleiben geschlossen.

Am 3. März soll weiter entschieden werden. Wenn es nach der Beschlussvorlage aus dem Kanzleramt gegangen wäre, dann ginge der Lockdown bis zum 14. März. Dagegen gab es allerdings Widerstand von den Ländern.

Geschäfte bleiben weiterhin geschlossen. Eine Öffnung ist erst ab einem Inzidenzwert von unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner möglich, dieser Wert wurde neu eingeführt.  Er gilt für den Einzelhandel, Museen, Galerien und “noch geschlossene körpernahe Dienstleistungsbetriebe”. Dürfen sie öffnen, gilt wieder die 20-Quadratmeter-Regelung pro Kunde/Gast. Eine Ausnahme gibt es für Friseursalons, diese dürfen am 1. März wieder öffnen.

Wenn es nach Kanzlerin Merkel geht, sollten dann erst auch Schulen und Kitas öffnen. Hier können die Länder jetzt schlussendlich aber frei entscheiden. Bayern wird laut Ministerpräsident Markus Söder eher etwas vorsichtiger und zurückhaltender im Vergleich zu anderen Bundesländern vorgehen. Das bayerische Kabinett will an diesem Donnerstag diesbezüglich beraten.

Der bundesweite 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt derzeit laut Robert Koch-Institut bei 68.

Alle Infos zur Verlängerung des Lockdowns hat die Bundesregierung auf ihrer Homepage veröffentlicht.

10. Februar 2021