Kein Wasser im Eiskanal: Stadt ergreift Notfallplan

Die anhaltende Trockenheit macht den Organisatoren der Kanuslalom-WM in Augsburg zu schaffen. Durch die anhaltende Hitze und Trockenheit führt der Lech nur sehr wenig Wasser. Der Eiskanal musste gestern gesperrt werden.

Wo normalerweise 100.000 Liter pro Sekunde durch das Flussbett fließen, sind es aktuell nicht einmal 30.000. Bei so einem niedrigen Wasserstand kann die Kanustrecke am Eiskanal nicht betrieben werden. Gestern musste das Training ausfallen. Die Stadt hat nun einen Notfallplan erarbeitet, damit die Kanuslalom-WM in der kommenden Woche trotzdem stattfinden kann. Arbeiter haben gestern mit einem Kran Betonwände in den Hauptstadtbach neben der Olympiastrecke eingesetzt. Dadurch soll das Wasser gestaut werden, damit nebenan im Eiskanal wieder genug für die Sportler ist. Es soll aber trotzdem genug Wasser da sein, um im Fribbe und im Proviantbach zu baden. Oberbürgermeisterin Eva Weber wird heute Vormittag bei einem Lokalaugenschein über die Lage informieren, aber sie ist zuversichtlich, dass die Kanuslalom WM wie geplant stattfinden kann.

20. Juli 2022