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14.10.2009

WasserWissen erstmals in Bayern

Sechs Themeninseln und fast 20 Exponate locken seit gestern ins Landesamt für Umwelt: Die Ausstellung "WasserWissen", aufwändig gestaltet von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und ihren Partnern, macht noch bis November an Lech und Wertach Station.

Eine Wasser-"Wippe" zeigt im Kleinen, was im Großen nur mit moderner Messtechnik sichtbar gemacht werden kann: Naturnahe Flüsse mit Überschwemmungsflächen halten das Wasser bei Hochwasser besser zurück als ein ausgebauter Fluss, der stangerlgerade die Landschaft zerschneidet. Die Wasser-"Wippe" ist eine der Mitmach-Stationen der Ausstellung WasserWissen, die derzeit am Landesamt für Umwelt in Augsburg Station macht.

"Der Besuch der Ausstellung lohnt sich, weil die Stationen zum Ausprobieren und Mitmachen anregen", sagte LfU-Präsident Albert Göttle gestern bei der Eröffnung. Die aufwändig gestaltete Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA). Sie wird erstmals in Bayern präsentiert.

Sechs Themeninseln und fast 20 Exponate zum Selbermachen beleuchten viele Facetten rund um das Wasser: Kinder können mit dem Bodenmikrofon auf Lecksuche in einem Kanalnetz gehen. In einem Modell können sie spielerisch ausprobieren, wie gut Fische eine Fischtreppe passieren können. Eine Mini-Anlage zeigt, wie viel Energie und Druck nötig sind, um aus Salzwasser Süßwasser zu gewinnen. Einen Aha-Effekt erleben die Besucher auch an der Station, die den Wasserverbrauch von Alltagsprodukten zeigt – zum Beispiel stecken allein in einer Tomate schon 13 Liter. Das Konzept des virtuellen Wassers wurde im vergangenen Jahr mit Stockholmer Wasserpreis ausgezeichnet.