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15.10.2009

"Neuzugang" für Brecht-Sammlung

Die Augsburger Brecht-Sammlung ist um einen Schatz reicher. Wie jetzt die Sichtung der im Frühjahr erworbenen Stücke von Brechts Tochter Barbara Brecht-Schall ergab, befand sich in der Sammlung ein Notizheft von Brechts Mutter Sophie.

Die handschriftlichen Aufzeichnungen, die aus den Jahren 1888 bis 1910 stammen, enthalten neben neuen biografischen Informationen zur Mutter, auch neue Erkenntnisse zu Bert Brecht selbst. „Bei dem Notizheft handelt es sich um das wichtigste Dokument zu Brechts Kindheit und Jugend, das der Forschung in den vergangenen 30 Jahren zugänglich wurde“, so Jürgen Hillesheim, Leiter der Augsburger Brecht-Forschungs-Stätte. Das Heft wird in rund einem Jahr auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dann erscheint ein 30- bis 40-seitiges Buch, das das Heft genauer untersucht und vorstellt.