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03.09.2009

Komplette KUKA-Unternehmensspitze tritt zurück

Die komplette KUKA – Unternehmensspitze ist heute zurückgetreten. Damit hat der in den vergangenen Wochen kontinuierlich erhöhte Druck auf das Management der Augsburger Aktiengesellschaft durch den Großaktionär Grenzebach seine Wirkung gezeigt.

Im Anschluss an eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung erklärte die Führungsriege um Vorstandsvorsitzenden Horst Kayser und Finanzchef Matthias Rapp ihren Rücktritt. Beide würden das Unternehmen Ende des Monats verlassen, heißt es vonseiten der KUKA. Auch Aufsichtsrats-Vorsitzender Rolf Bartke und drei weitere Mitglieder des Kontrollgremiums werden ihre Posten räumen. Vorstände und Aufsichtsräte der Kuka seien gemeinsam zu der Überzeugung gelangt, "dass es angesichts des Verlangens der Großaktionärin Grenzebach Maschinenbau GmbH auf Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung im Interesse des Unternehmens, seiner Aktionäre, Mitarbeiter und seiner Kunden liegt, den von Grenzebach angestrebten Wechsel im Vorstand und im Vorsitz des Aufsichtsrats einvernehmlich zu vollziehen" - heißt es in einer Pressemitteilung.

Auf Grund dieser Veränderungen in Vorstand und Aufsichtsrat hat der Großaktionär Grenzebach seinen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung zurückgenommen.