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08.09.2009

SPD wirft Gribl unzulässigen Wahlkampf vor

Die Augsburger SPD wirft Oberbürgermeister Kurt Gribl vor, er würde Veranstaltungen der Stadt zu Wahlkampfzwecken missbrauchen. Bei der Eröffnung des Oberhauser Marktsonntags ließ sich demnach das Stadtoberhaupt entschuldigen, stattdessen eröffnete Dr. Christian Ruck, Bundestags-Abgeordneter der CSU, die Veranstaltung – obwohl laut SPD-Fraktionsvorsitzendem Kiefer andere Stadträte vor Ort waren, die das hätten übernehmen können.

Kiefer weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass der OB auch zum Seniorennachmittag der Stadt auf dem Plärrer Ruck vorgeschickt habe. Der Augsburger SPD-Fraktionsvorsitzende wirft dem Oberbürgermeister nun vor, er würde sich nicht überparteilich verhalten und verlangt eine Erklärung. "Die SPD wird weiterhin das Verhalten von Gribl bei Wahlveranstaltungen beobachten", schreibt Kiefer, "weil das Neutralitäsgebot für den OB eine Frage des politischen Anstands ist".