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23.05.2020

Obduktionen in Augsburg: Ungewöhnlich schwere Lungenschädigungen

Am Augsburger Uniklinikum sind schon 19 am Coronavirus erkrankte Menschen obduziert worden. Das Ergebnis der ersten zehn Obduktionen besagt: Das Lungengewebe aller verstorbenen Patienten war „ungewöhnlich schwer" geschädigt. Das Ärzteteam sieht diese Veränderung auch als Todesursache an, da hierdurch die Sauerstoffaufnahme durch die Lungen massiv beeinträchtigt war. Lungenschädigungen etwa durch die maschinelle Beatmung – was ja hin und wieder gemutmaßt wird - schließen die Ärzte weitgehend aus.

Denn mehr als die Hälfte der untersuchten Patienten wwurde nicht künstlich beatmet. Alle untersuchten Patienten litten schon vor ihrer Corona-Infektion an schweren Erkrankungen, die aber nicht unmittelbar zum Tod führten, heißt es. Die Verstorbenen waren zwischen 64 und 90 Jahre alt.