Die Kuka soll komplett chinesisch werden

Die Kuka soll jetzt komplett chinesisch werden. Der chinesische Elektronik-Konzern Midea plant die vollständige Übernahme des Augsburger Roboterbauers. Aktuell werden nur noch fünf Prozent der Anteile an der Kuka AG von Kleinaktionären gehalten und auch die drängen die Chinesesn jetzt aus dem Unternehmen – durch ein sogenanntes „Squeeze-Out“. Das ist ein rechtliches Verfahren zu einem zwangsweisen Ausschluss von Minderheitsaktionären. Dieser Beschluss wurde jetzt bei einer Hauptversammlung gefasst. Auf die Mitarbeiter soll das aber, so heißt es, keine Auswirkungen haben. Die Firmenzentrale soll weiterhin in Augsburg bleiben. Auch die IG Metall ist optimistisch. Einer Vereinbarung zufolge sollen auch bis 2025 keine Jobs wegfallen.

18. Mai 2022