Bayerns Kabinett legt Lockerungen fest

Das Bayerische Kabinett hat weitere Lockerungen festgelegt. Demnach sollen geimpfte und genesene Personen ab dem 6. Mai mehr Freiheiten bekommen. Für sie entfallen die Kontaktbeschränkungen und die Ausgangssperre. Laut Ministerpräsident Markus Söder handelt es sich hierbei um elementare Grundrechte. Bereits jetzt benötigen Geimpfte keinen negativen Corona-Test, um im Einzelhandel einkaufen zu können.

Des Weiteren sind ab Montag (10. Mai) weitere Lockerungen vorgesehen, die vorerst bis Ende der Pfingstferien (6. Juni) vorgesehen sind. Demnach gibt es Lockerungen an den Schulen. Da bei den Schülern derzeit die Inzidenz sehr hoch ist, jedoch die psychische Belastung der Kinder steigt, werden hier noch einmal die Regelungen justiert. So sollen Grundschulen den Wechselunterricht bis zu einem Inzidenzwert von 165 anbieten. Laut Ministerpräsident, sei es vor allem für Kinder, die erst noch das Lesen und Schreiben lernen, besonders schwierig digital unterrichtet zu werden. Aus diesem Grund sei es notwendig ihnen den Präsenzunterricht im Form von Wechselunterricht anzubieten. Die weiterführenden Schulen hingegen sollen weiterhin ab dem Grenzwert 100 im Distanzunterricht bleiben.

Außerdem sollen Städte und Landkreise bei einem Inzidenzwert unter 100 einen Antrag ans Ministerium stellen können, um Öffnungen zu gewährleisten. So ist vorgesehen, dass die Außengastronomie wieder öffnen darf, allerdings nur bis 22 Uhr. Zudem sollen Kultureinrichtungen wie Museen, Theater und Kinos mit einem Sicherheitskonzept und Testpflicht wieder öffnen.

Für die Pfingstferien sind ab dem 21. Mai weitere Öffnungen in Ortschaften von einer Inzidenz unter 100 im Hotel- und Gastgewerbe vorgesehen. Campingplätze, Hotels und Ferienwohnungen sollen dann wieder Übernachtungen anbieten können. Außerdem wird geprüft inwieweit eine touristische Infrastruktur möglich ist.

 

 

 

4. Mai 2021