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04.10.2017

Prozessauftakt im Hirblinger Doppelmord

Der mutmaßliche Doppelmörder von Hirblingen hat am ersten Prozesstag heute geschwiegen. Ihm wird vorgeworfen, seine zwei Nachbarinnen aus Habgier ermordet um beim Fluss Schmutter vergraben zu haben. Er soll nach der Tat mehrere Tausend Euro vom Konto der Frauen abgehoben haben. Ein Urteil wird Anfang Dezember erwartet.

Der Angeklagte soll ganz leicht in das Haus seiner Nachbarinnen gekommen sein: Weil seine Mutter dort immer mal wieder die Blumen goss und nach dem Rechten sah, hatte die Familie die Wohnungsschlüssel. Waldmar H. soll dann letztes Jahr im Dezember offenbar aus Geldsorgen die beiden Frauen im Alter von 49 und 50 Jahren mit zahlreichen Messerstichen getötet haben. Laut Anklage hat er sie dann in Schlafsäcke gewickelt, in die Nähe des Flusses Schmutter gebracht und vergraben. Erst nach mehreren Tagen und einer großangelegten Suchaktion wurden die Leichen gefunden. Der Angeklagte soll nach der Tat mit den EC-Karten der Frauen mehrfach Geld abgehoben haben. Die Ermittler haben offenbar mehrere Indizien – unter anderem DNA-Spuren des mutmaßlichen Täters.