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17.02.2017

Fall Ursula Herrmann wird neu aufgerollt

Einer der spektakulärsten Kriminalfälle der Nachkriegszeit wird vor dem Augsburger Landgericht noch einmal neu aufgerollt. Der Mordfall der kleinen Ursula Herrmann. Das hat die Zivilkammer des Landgerichts am Donnerstag mitgeteilt. Der Bruder des getöteten Mädchens verlangt in dem Verfahren von dem Kidnapper 20.000 Euro Schmerzensgeld – Begründung: Seit dem ersten Prozess leide er an Tinnitus. Eigentlich geht es aber darum, ob der Verurteilte tatsächlich schuldig ist – genau das bezweifelt nämlich der Bruder.

Der mutmaßliche Kidnapper selbst, der vor sieben Jahren zu lebenslanger Haft verurteilt worden war, hat die Tat stets bestritten. Ursula Herrmann war 1981 am Ammersee verschleppt und in einer Kiste vergraben worden. Das Mädchen war dann darin erstickt. Der Prozess soll im Juni beginnen.